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Fährtenarbeit

Hier soll der Hund mit tiefer Nase ruhig eine 3 Stunden alte , 1200 Schritt lange und von einem Fährtenleger gelegte Fährte möglichst akurat ausarbeiten.

Es gibt Geländewechsel, Wegüberquerungen, 4 Gegenstände aus Teppich, Leder oder Holz , die der Hund durch Sitz,Platz oder Steh verweisen muss. Die Fährte definiert sich lediglich durch den Individualgeruch des Fährtenlegers und die verursachte Bodenverwundung . Im Unterschied zu Schweissfährten wird hier kein Tierblut ausgebracht. Die Hunde suchen eine solche FH1 in ca. 20 - 30 Minuten ab. Der Hundeführer läuft in einem Abstand von 10 m hinter dem Hund mit oder ohne Fährtenleine.

Die Prüfungen werden von einem VDH oder FCI Leistungsrichter abgenommen, der gemeinsam mit dem Fährtenleger das Mensch/Hundteam begleitet und bewertet. Der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein, Ausbildungsdauer bis zur FH1 ist etwa 1 Jahr. Beurteilt wird vor allem die Genauigkeit mit der der Hund die Fährte absucht, jedes Verlassen der Fährte wird mit Punktabzug bestraft. Zu erreichen sind max. 100 Punkte, eine bestandene Prüfung hat man mit mindestens 70 Punkten. Im Frühjahr nächsten Jahres wollen Berek und ich die erste FH2 Prüfung angehen, quasi die Königsklasse im FH Sport: mind. 2000 Schritt Länge, spitze Winkel, Bogen, 8 Gegenstände, Liegezeit mind. 3 Stunden.

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