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Mantrailing

Mantrailing (dt. Personensuche) ist eine relativ junge Disziplin im Bereich Hundesport. Im Gegensatz zur Fährtenarbeit nach IPO sucht der Hunde hier nicht mit tiefer Nase möglichst akurat, sondern eher flächig und häufig mit hoher Nase. Wie auch beim fährten wird hier der hervorragende Geruchssinn des Hundes ausgenutzt um die Zielperson selbst noch nach mehreren Tagen zu finden. Die Duftspur definiert sich durch den Individualgeruch der gesuchten Person.

Ausgebildete Mantrailer werden im Bereich der Rettungsarbeit oder im Polizeidienst eingesetzt. Jagdhunde wie der Weimaraner sind hier aufgrund ihrer hervorragenden Nasen bestens geeignet.

Es gib unterschiedliche Trail Formen wie z.B.:

Standard-Trailen:

Gilt als Basis für alle Trailer. Eignet sich als Beschäftigungs- und Auslastungsalternative. Hier können auch ältere Hunde oder mit Handicap arbeiten.

 

Sport-Trailen:

Der anspruchsvollere Hobbybereich. Hier gibt es dann auch schon Wettkämpfe, wo man sich mit anderen Mensch- Hundeteams messen kann. Erfordert einen relativ hohen Zeitaufwand.

 

Man-Trailen:

Hier sprechen wir vom professionellen Trailen, diese macht aber nur Sinn in Verbindung mit einer Mitgliedschaft in einer Rettungshundestaffel (z.B. DLRG etc.). Eine Ausbildung dauert ca. 2 Jahre und ist sehr anspruchsvoll und fordert einen hohen Zeitaufwand. Aufstehen in mitten der Nacht, da die meisten Suchen dort stattfinden. Eine gewisse Psychische und Physische Belastbarkeit wird vorausgesetzt. Gestartet wird hier mit einer Wesensprüfung des Hundes, hier muss der Hund einige „Prüfungen“ Bestehen (Verträglichkeit auf Mensch, Kleinkind, Hund, Auto etc.). Dies alles funktioniert natürlich nur mit einem qualifizierten Ausbilder. Am Schluss werden Mensch und Hund von einem unabhängigen Prüfer geprüft.

Geruchsaufnahme zu Beginn des Trails

Chester beim Trailen

vielseitiger Weimaraner e.V.   c/o Hartmut Seehuber  Zeppelinstraße 4   74385 Pleidelsheim